Eintritt frei für Männer
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Ein schöner Traum
von AZVOBE25V740LGogolin entführt den Leser in eine utopische Zukunft, in der Feministinnen wie Andrea Dworkin mit ihren vor Hass triefenden Tiraden ("Terror strahlt aus vom Mann, Terror erleuchtet
sein Wesen, Terror ist sein Lebenszweck") keine Bestsellerautorinnen mehr sind, sondern "Gruselfrauen" im Museum. Durch die Darstellung heutiger feministischer Realitäten als Gräuel einer zurückliegenden Zeit gelingt es dem Autor, dem Leser vor Augen zu führen, wie falsch und ungerecht die heutige Ordnung ist. Der Autor erfindet hierbei nichts, alles was im Buch als düstere Vergangenheit gezeichnet wird, ist heute Realität - so erfährt der Leser einiges über heutige Jungendiskriminierung und Benachteiligung von Männern im Gesundheitswesen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dabei werden die Fakten ohne nerviges, wehleidiges Jammern auf den Tisch gelegt.
Ein Lesegenuss, der den heutigen Staatsfeminismus entblößt und Hoffnung macht. Eine ideales Geschenk noch dazu.
Endlich Gegenwind !!!
von A12C3HV880XG5MBücher über starke und tolle Frauen, die schlappe und volltrottelige Männer souverän hinter sich lassen, kennen wir schon seit Jahren und wir mögen sie langsam wirklich nicht mehr sehen. Erfrischend, dass jetzt endlich Gegenwind aufkommt mit diesem im Wortsinn vielschichtigen Roman. Die Grundgeschichte ist eigentlich ziemlich traurig. Gogolin schafft es aber, einen mit viel Hintersinn und teilweise auch satirischer Schärfe zum Lachen zu bringen. Wichtig ist dafür, sich von der eigenen Gruppenzugehörigkeit "Mann" oder "Frau" zu lösen, dann kann man viel Spaß mit "Eintritt frei für Männer" haben. Das Buch ist gar nicht nur das Pamphlet für Männer und gegen Frauen, für das man es auf den ersten Blick halten könnte.
eine unnötige Jammerorgie für zu kurz gekommene Männer
von ACVEEP0HSRZ5WTraurig, dass mit diesem Buch die sowieso schon viel zu hohe Zahl frauenfeindlicher Machwerke weiter erhöht wird. Andererseits wird an solchen Pamphleten klar, dass es dem Feminismus tatsächlich um Gleichberechtigung geht, während Männer die alte Ordnung wiederhaben wollen. Mit weinerlichem Gejammer über angebliche Ungerechtigkeiten werden sie das aber nicht erreichen. Wenn Männer früher sterben oder die Bundeswehr ungerecht finden, sollen sie was dagegen unternehmen. Oder sollen Frauen das auch noch machen?